Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Landestheater Linz: 'IL TROVATORE' (DER TROUBADOUR) VON GIUSEPPE VERDILandestheater Linz: 'IL TROVATORE' (DER TROUBADOUR) VON GIUSEPPE VERDILandestheater Linz: 'IL...

Landestheater Linz: 'IL TROVATORE' (DER TROUBADOUR) VON GIUSEPPE VERDI

PREMIERE SA 11. JÄNNER 2020, 19.30 UHR, GROSSER SAAL MUSIKTHEATER | LINZ

Manch einer bezeichnet den Inhalt von Verdis populärer Oper Il trovatore als den Gipfel der Absurdität: eine Mutter, die ihr eigenes Kind in die Flammen wirft, im Glauben, es sei ein anderes; zwei Brüder, die seit frühester Kindheit getrennt sind, und sich nicht nur unerkannt in einem Bürgerkrieg feindlich gegenüberstehen, sondern auch Rivalen um die Gunst derselben Frau sind; einer der beiden Brüder, der just in dem Moment, in dem er den anderen töten lässt, erfährt, dass selbiger sein lang vermisster Bruder ist, etc. etc.

 

Natürlich ist all dies monströs und absurd. Aber vielleicht ist die Oper nie näher bei sich als Gattung, als bei solch einer Geschichte. Denn: Je größer die Gefühle, je mehr die Handlung von der Sphäre des Gewöhnlichen und Alltäglichen geschieden ist, umso stärker kann sich die Musik entfalten und die emotionale Wahrheit hinter den geschilderten Vorgängen zum Glühen bringen.

 

Text von Salvadore Cammarano mit Ergänzungen von Leone Emmanuele Bardare nach dem gleichnamigen Drama von Antonio García Gutiérrez

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Musikalische Leitung Enrico Calesso

Inszenierung Gregor Horres

Bühne und Kostüme Jan Bammes

Video Volker Köster

Chorleitung Elena Pierini

Nachdirigat Marc Reibel

Dramaturgie Christoph Blitt

 

Graf Luna, ein junger Adliger im Dienst des Fürsten von Aragonien Federico Longhi, Adam Kim,

Leonora, Hofdame der Fürstin von Aragonien Izabela Matula, Sonja Šarić,

Azucena, eine alte Zigeunerin Katherine Lerner, Julia Faylenbogen,

Manrico, Offinzier im Heer des Grafen Urgel, vermeintlicher Sohn Azucenas Sung-Kyu Park,

James Lee, Ferrando, Hauptmann im Heer des Grafen Luna Dominik Nekel,

Ines, Leonoras Gesellschafterin und Vertraute Gotho Griesmeier

 

Chor des Landestheaters Linz, Extrachor des Landestheaters Linz, Statisterie des Landestheaters Linz, Bruckner Orchester Linz

 

 

 

Natürlich ist all dies monströs und absurd. Aber vielleicht ist die Oper nie näher bei sich als Gattung, als bei solch einer Geschichte. Denn: Je größer die Gefühle, je mehr die Handlung von der Sphäre des Gewöhnlichen und Alltäglichen geschieden ist, umso stärker kann sich die Musik entfalten und die emotionale Wahrheit hinter den geschilderten Vorgängen zum Glühen bringen.

Text von Salvadore Cammarano mit Ergänzungen von Leone Emmanuele Bardare nach dem gleichnamigen Drama von Antonio García Gutiérrez
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung Enrico Calesso
Inszenierung Gregor Horres
Bühne und Kostüme Jan Bammes
Video Volker Köster
Chorleitung Elena Pierini
Nachdirigat Marc Reibel
Dramaturgie Christoph Blitt

Graf Luna, ein junger Adliger im Dienst des Fürsten von Aragonien Federico Longhi, Adam Kim,
Leonora, Hofdame der Fürstin von Aragonien Izabela Matula, Sonja Šarić,
Azucena, eine alte Zigeunerin Katherine Lerner, Julia Faylenbogen,
Manrico, Offinzier im Heer des Grafen Urgel, vermeintlicher Sohn Azucenas Sung-Kyu Park,
James Lee, Ferrando, Hauptmann im Heer des Grafen Luna Dominik Nekel,
Ines, Leonoras Gesellschafterin und Vertraute Gotho Griesmeier

Chor des Landestheaters Linz, Extrachor des Landestheaters Linz, Statisterie des Landestheaters Linz, Bruckner Orchester Linz

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 16 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Liebe in Zeiten des Krieges

In Großbritannien findet ein Bürgerkrieg statt: die Puritaner unter Oliver Cromwell kämpfen gegen die katholischen Royalisten. Das private Glück ist in Gefahr.  

Von: Dagmar Kurtz

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Selbsterkundung

Zusammengekauert und regungslos verharren drei Frauen auf der Bühne. Drei Frauen mit runden Spiegeln, die das Gesicht verdecken, aber nichts widerspiegeln, nichts durchscheinen lassen. Sie erinnern an…

Von: Dagmar Kurtz

Geld regiert die Welt

Biblische Stoffe als Grundlage für eine Oper hatten es nicht nur um 1870 schwer, überhaupt aufgeführt zu werden, sondern scheinen auch heute das Publikum nicht allzu sehr zu reizen, wenn man die…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritikenund theaterrelevante Beiträge.

 

Hintergrundbild der Seite
Top ↑