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Leipziger Ballett: »Dornröschen - once upon a dream«

Premiere: 29. November 2019, 19:30 Uhr | Opernhaus

Es war einmal eine junge Prinzessin, die war dazu verflucht, hundert Jahre zu schlafen, bis sie von einemPrinzen wachgeküsst wurde. Die Geschichte ist wohlbekannt, denn »Dornröschen« ist eines der berühmtesten Märchen überhaupt. Peter Tschaikowski fand darin 1890 den geeigneten Stoff für eine Ballettmusik, die er selbst für seine beste hielt.

 

Copyright: Ida Zenna

In der Interpretation des belgischen Choreografen Jeroen Verbruggen spielt der hundertjährige Schlaf eine zentrale Rolle. Stets bleibt die Frage offen, was Traum ist und was Realität. Immer tiefer geht es hinab in die Psyche eines jungen Mädchens, das an der Schwelle zum Erwachsenwerden steht. Dabei entdeckt es die bedrohlichen, aber auch die schönen Seiten von Liebe und Sexualität und ficht den Konflikt mit der von Eifersucht
und Missgunst getriebenen Mutter aus.

Obwohl in Deutschland die Version der Brüder Grimm bekannter ist, hat das Märchen seinen Ursprung in Frankreich und wurde bereits Ende des 17. Jahrhunderts von Charles Perrault geschrieben. Bei ihm heißt die Geschichte »La Belle au bois dormant (Die schlafende Schöne im Wald)«. Erst die Grimm’sche Fassung, die weitaus weniger grausam ist als die französische, trägt den Titel »Dornröschen«. Inspiriert von Perraults Originalfassung kreiert Verbruggen ein zeitgemäßes

Dirigent Felix Bender,
Choreografie Jeroen Verbruggen,
Bühne Chiara Stephenson,
Kostüme Charlie Le Mindu,
Video Tina Alloncle,
Licht Fabiana Piccioli,
Leipziger Ballett, Gewandhausorchester

    Prinzessin Madoka Ishikawa
    Prinz Lou Thabart
    Fee Laura Costa Chaud
    Fee Vivian Wang
    Fee Yun Kyeong Lee
    Königin Fang Yi Liu
    König Oliver Preiß
    Wolf Alpha Carl van Godtsenhoven

Weitere Aufführungen: 01., 04., 05., 15. & 19. Dezember 2019 / 24. Januar / 27. & 28. März / 11. April / 01. & 03. Mai 2020 (alle Vorstellungen mit Einführung 45 Min. vor Vorstellungsbeginn; Publikumsgespräche nach Abendvorstellungen mit Ausnahme des Premierenabends)

 

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