Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Leipziger Ballett: »Soto/Scholz/Schröder« Leipziger Ballett: »Soto/Scholz/Schröder« Leipziger Ballett:...

Leipziger Ballett: »Soto/Scholz/Schröder«

Premiere am Samstag 14.5. 2022 | 19:00 UHR | Opernhaus

Der Abend ist ein rasanter Ritt durch 150 Jahre Musikgeschichte. Mit seinen großen sinfonischen Balletten hat der Choreograf Uwe Scholz Geschichte geschrieben. Ob Beethovens 7. Sinfonie, ob Haydns »Schöpfung« oder Mozarts »Große Messe«, stets erwies er sich als kongenialer Katalysator musikalischer Strukturen und emotionaler Zustände in tänzerisch bewegte Bilder. In der »Zweiten Symphonie«, die im Jahre 1846 von Felix Mendelssohn Bartholdy am Gewandhaus Leipzig uraufgeführt wurde, begegnen sich mit Robert Schumann und Uwe Scholz zwei hochgradig sensible Künstlerpersönlichkeiten.

 

Copyright: Ida Zenna, Probenfoto

Etwa hundert Jahre nach Schumanns Sinfonie entstand Aaron Coplands Klarinettenkonzert, das die musikalische Grundlage für eine choreografische Uraufführung von Ballettdirektor und Chefchoreograf Mario Schröder bildet. Copland, ein enger Freund Leonard Bernsteins, wurde lange Zeit mit dem Etikett des Folklorekomponisten belegt. Das von Benny Goodman 1950 uraufgeführte, technisch höchst anspruchsvolle Klarinettenkonzert ist heute eines der beliebtesten und meistgespielten seines Genres.

Der vielfach ausgezeichnete katalanische Choreograf Cayetano Soto, dessen Stücke unter anderem vom Stuttgarter Ballett, vom Ballett Zürich und vom Nederlands Dans Theatre aufgeführt wurden, setzt einen bewussten Kontrapunkt zu den musikalischen Großformen des Abends und schlägt mit seiner Choreografie »Uneven« den Bogen zur Musik der Gegenwart.

 »Soto/Scholz/Schröder«
Zweite Symphonie | Uneven | Klarinettenkonzert | 3- teiliger Ballettabend | Choreografien von Cayetano Soto, Uwe Scholz und Mario Schröder

Dirigent Matthias Foremny,
Dramaturgie Anna Elisabeth Diepold
Choreografie, Bühne, Kostüm, Licht Uwe Scholz, Choreografie Mario Schröder, Choreografie Cayetano Soto,
Bühne, Kostüm Paul Zoller,
Licht Seah Johnson,
Licht Michael Röger,

Leipziger Ballett, Gewandhausorchester

Weitere Aufführungen u.a.
Mittwoch 25.5.2022 | 19:30 Uhr

Mittwoch 18.5.2022 | 19:30 Uhr
Sonntag 29.5.2022 | 18:00 Uhr

Donnerstag 2.6.2022 | 19:30 Uhr
Samstag 11.6.2022 | 19:00 Uhr
Sonntag 12.6.2022 | 18:00 Uhr

Tickets und Besucherservice Mo bis Sa 10 – 19 Uhr im Opernhaus

, service@oper-leipzig.de , Tel +49 341 1261 261


www.oper-leipzig.de

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑