HomeBeiträge
TRANSIT nach dem Roman von Anna Seghers im Staatsschauspiel DresdenTRANSIT nach dem Roman von Anna Seghers im Staatsschauspiel DresdenTRANSIT nach dem Roman...

TRANSIT nach dem Roman von Anna Seghers im Staatsschauspiel Dresden

PREMIERE 08.11.2019, 19.30 Uhr, Kleines Haus 2

Marseille: Dort hat Anna Seghers 1940 – auf der Flucht vor den Nationalsozialisten – ihren berühmten Roman transit zu großen Teilen geschrieben. Wie sie selbst versuchen tausende Flüchtlinge, sich vor dem drohenden Zugriff der Nazis, die gerade Frankreich besetzt haben, zu retten und eine Schiffspassage in die Freiheit zu ergattern.

 

Unter ihnen auch Franz, ein junger Deutscher, der aus einem Arbeitslager bei Rouen geflohen ist. Zufällig gelangte er an die Papiere eines toten Schriftstellers, dessen Identität er fortan annimmt. In der Hafenstadt verliebt er sich in Marie, die wiederum auf der Suche nach ihrem Mann, einem Schriftsteller namens Weidel, ist.

Es ist der Alptraum des Wartens: Seghers verwandelt hier ein realistisches Szenario in eine klaustrophobische Kafka-Welt und beschreibt mit kristallklarer Sprache den menschenunwürdigen Transitzustand, der aktuell für Millionen von Menschen bittere Realität ist.

Spielfassung von Julia Weinreich

MIT Henriette Hölzel, Moritz Kienemann, Ahmad Mesgarha

REGIE Data Tavadze
BÜHNE Kathrin Frosch
 KOSTÜME Julia Plickat
 MUSIK Nika Pasuri DRAMATURGIE Julia Weinreich

Das Bild zeigt Anna Seghers

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 6 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Geld regiert die Welt

Biblische Stoffe als Grundlage für eine Oper hatten es nicht nur um 1870 schwer, überhaupt aufgeführt zu werden, sondern scheinen auch heute das Publikum nicht allzu sehr zu reizen, wenn man die…

Von: Dagmar Kurtz

Amerikanische Avantgarde

Mit gleich vier Stücken amerikanischer Choreographen der Moderne, die die amerikanische, aber auch die internationale Tanzszene erheblich beeinflussten, wartet der b40-Ballettabend an der Deutschen…

Von: Dagmar Kurtz

Kein Ort. Nirgends.

Ein goldener Läufer, golden wie eine Rettungsdecke, nimmt die Mitte der Bühne ein. Im Hintergrund liegt ein Mensch in eine graue Wolldecke gehüllt. So beginnt Raimund Hoghes Stück "Lettere amoroso".…

Von: Dagmar Kurtz

Ende einer Spaßgesellschaft

Eine reiche, leicht exzentrische Gesellschaft trifft sich in Hollywood zur Poolparty auf einem luxuriösem Anwesen. Sie hat sich in Schale geworfen, trägt nette 50er Jahre Sommerkleidung. Nur Hermann…

Von: Dagmar Kurtz

Clubnacht

Die Bühne schwarz, der Bühnenboden mit dunkler Erde und Plastikbechern bedeckt. Eine Frau kommt aus dem Dunklen und bewegt sich ganz langsam wie in Zeitlupe vorwärts. Nach und nach kommen weitere…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

 

Hintergrundbild der Seite
Top ↑