HomeBeiträge
Uraufführung: „Schaffen“ - von und mit Technocandy - Theater OberhausenUraufführung: „Schaffen“ - von und mit Technocandy - Theater OberhausenUraufführung: „Schaffen“...

Uraufführung: „Schaffen“ - von und mit Technocandy - Theater Oberhausen

Premiere: Freitag, 8. Februar 2019 um 19.30 Uhr im Saal 2

Das Performancekollektiv Technocandy setzt sich in dieser zweiten Arbeit am Theater Oberhausen mit dem Themenkomplex Arbeit auseinander, mit „Schaffen“ im weitesten Sinne und blickt erst einmal auf die Schöpfungsgeschichte: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“ Wenig später schuf Gott den Menschen nach seinem Abbild: mit Schaffenskraft.

 

Copyright: Isabel Machado Rios

Untersucht wird unter anderem die Frage, wie sich der Wert eines Menschen über Arbeit definiert und wie ein anderes Leben und Arbeiten vorstellbar ist. „Schaffen“ ist ein Stück über Zusammenleben, über Spalten und Heilen, über feminisierte Arbeit, Beziehungen und positive Bezüge zu- und aufeinander.

Das Performancekollektiv Technocandy, Golschan Ahmad Haschemi (Kulturwissenschaftlerin, Regisseurin), Frederik Müller (Autor, Regisseur) und Ensemblemitglied und Regisseurin Banafshe Hourmazdi, arbeitet seit 2016 in dieser Konstellation zusammen. Sie finden: Die Theaterlandschaft in Deutschland ist zu weiß. Und sie setzen den Kontrapunkt als drei Künstler*innen, die aus politischen, biografischen und künstlerischen Gründen in der hiesigen Theaterlandschaft nicht der Norm entsprechen und diese nicht hinnehmen möchten.

Für ihre Stücke weben sie ein dichtes Netz aus Performance, Politik und einem Hammersoundtrack.
Ihr Stück Toxic wurde 2018 vom Missy Magazine als bestes Theaterstück des Jahres genannt. HIer nun danach eine weitere Produktion.

von und mit Golschan Ahmad, Banafshe Hourmazdi, Frederik Müller

Bühne und Kostüme: Deborah Kötting,
Dramaturgie: Elena von Liebenstein

Nächste Vorstellung: Samstag, 9. Februar 2019 um 19.30 Uhr im Saal 2

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Amerikanische Avantgarde

Mit gleich vier Stücken amerikanischer Choreographen der Moderne, die die amerikanische, aber auch die internationale Tanzszene erheblich beeinflussten, wartet der b40-Ballettabend an der Deutschen…

Von: Dagmar Kurtz

Kein Ort. Nirgends.

Ein goldener Läufer, golden wie eine Rettungsdecke, nimmt die Mitte der Bühne ein. Im Hintergrund liegt ein Mensch in eine graue Wolldecke gehüllt. So beginnt Raimund Hoghes Stück "Lettere amoroso".…

Von: Dagmar Kurtz

Ende einer Spaßgesellschaft

Eine reiche, leicht exzentrische Gesellschaft trifft sich in Hollywood zur Poolparty auf einem luxuriösem Anwesen. Sie hat sich in Schale geworfen, trägt nette 50er Jahre Sommerkleidung. Nur Hermann…

Von: Dagmar Kurtz

Clubnacht

Die Bühne schwarz, der Bühnenboden mit dunkler Erde und Plastikbechern bedeckt. Eine Frau kommt aus dem Dunklen und bewegt sich ganz langsam wie in Zeitlupe vorwärts. Nach und nach kommen weitere…

Von: Dagmar Kurtz

Distanziert

Man hat sich fein gemacht für das Fest bei den Capulets, alles glänzt und glitzert, die Damen tragen weite Tellerröcke oder Cocktailkleidchen und etwas zu viel Pailletten, der Hausherr erscheint im…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

 

Hintergrundbild der Seite
Top ↑