Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
„Früchte des Zorns“ von John Steinbeck im Theater Dortmund„Früchte des Zorns“ von John Steinbeck im Theater Dortmund„Früchte des Zorns“ von ...

„Früchte des Zorns“ von John Steinbeck im Theater Dortmund

Premiere am 10. Oktober 2021 um 18 Uhr im

Als Schauspieler kennen ihn alle aus dem Fernsehen: Ob „Tatort“ oder „Tatortreiniger“, Milan Peschel ist ein bekanntes Gesicht. Dass er auch als Regisseur sehr erfolgreich arbeitet, beweist er demnächst am Schauspiel Dortmund. Seine Inszenierung von John Steinbecks berühmtem Roman „Früchte des Zorns“ feiert Premiere im Schauspielhaus.

 

Copyright: Birgit Hupfeld

Die Geschichte der Familie Joad hat Steinbeck 1939 geschrieben, doch sie ist erschreckend aktuell. Als letzten Ausweg aus Armut und Ausbeutung zieht die Familie ohne alles nach Kalifornien. Doch statt Arbeit und Chancen eröffnet der Weg nach Westen nur neues Leid und die allmähliche Erkenntnis, dass andere an ihrer Armut verdienen.

Der aktuelle Film „Nomadland“ von Chloé Zhao erzählt eine sehr ähnliche Geschichte aus dem Leben derer, die unterwegs sind. Milan Peschel und das Ensemble bringen diesen Roman nicht als Nacherzählung auf die Bühne, sondern konzentrieren sich auf die Momente, in denen Tom Joad und seine Familie begreifen, wie die Dinge zusammenhängen und wie sie sich wehren können gegen Ungerechtigkeit und Ausbeutung. Es ist auch ein Weg in die Freiheit, aber es ist nicht die Freiheit, die auf den Werbetafeln versprochen wird.

Es spielen Anton Andreew, Alexander Darkow, Linda Elsner, Bettina Engelhardt, Ekkehard Freye, Adi Hrustemović und Nika Mišković. Für die Musik ist Karsten Riedel verantwortlich, für die Bühne Nicole Timm, die Kostüme hat Magdalena Musial entworfen. Sabine Reich ist Dramaturgin der Produktion.

Die Premiere am 10. Oktober beginnt um 18 Uhr, vorab gibt es eine Einführung um 17.30 Uhr. Die nächsten Termine sind: 23. Oktober (19.30 Uhr) und 24. Oktober (18 Uhr). Karten sind erhältlich an der Vorverkaufskasse im Kundencenter am Platz der Alten Synagoge, unter www.theaterdo.de und 0231/50-27222.

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Hinter der Bühne

Adriana ist der gefeierte Star der Schauspielbühne. Aber auch Ruhm und Anerkennung schützen nicht davor, hintergangen zu werden. Und wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, sind Eifersucht, Intrige…

Von: Dagmar Kurtz

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑