Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung: "Ein Bericht an eine Akademie" Mono-Oper nach Franz Kafka von Peter Androsch im THEATER AN DER ROTT Eggenfelden Uraufführung: "Ein Bericht an eine Akademie" Mono-Oper nach Franz Kafka von... Uraufführung: "Ein...

Uraufführung: "Ein Bericht an eine Akademie" Mono-Oper nach Franz Kafka von Peter Androsch im THEATER AN DER ROTT Eggenfelden

Premi­ere: Fr, 11.5.2018, 19.30 Uhr, Großes Haus

Der ehemalige Affe Rotpeter legt einer Akademie einen Bericht über seine Menschwerdung vor, der als Geschichte einer erzwungenen Assimilation und als pädagogische Satire verstanden werden kann. Der Gegenstand des Berichts ist aber nicht, wie von der Akademie gewünscht, die Erinnerung an das äffsche Vorleben, sondern die Schilderung des Anpassungsvorganges.

 

Copyright: Rupert Rieger

Der österreichische Komponist Peter Androsch entwickelt aus dem Text Franz Kafkas eine Oper für einen Sänger und kleine Musiker-Besetzung. In der Spielzeit 2017 / 2018 gibt es damit wieder eine Opern-Uraufführung zu entdecken, die in Kooperation mit der Anton Bruckner Privatuniversität Linz entstehen und auch in Linz zur Aufführung kommen wird.

Der 1963 in Wels geborene österreichische Komponist widmet sich nach diversen Ausbildungen, Arbeits- und Studienaufenthalten und Tourneen in Europa, Afrika und den USA seit den 1990er Jahren intensiv der kompositorischen Tätigkeit in den Feldern Musiktheater, Multimedia, Orchester, Kammermusik, Chor, Elektroakustik, Bühnen-, Filmmusik. Zahlreiche Veröffentlichungen und Auszeichnungen begleiten seine Arbeit wie z.B. der Oberösterreichische Landeskulturpreis 2000 oder die Nominierung zum deutschen Bühnenkunstpreis „Faust“ mit der Kinderoper „Freunde!“ an der Staatsoper Hannover 2012. Seit 2003 ist Peter Androsch Lehrbeauftragter an der Universität für Gestaltung in
Linz. Als musikalischer Leiter der Europäischen Kulturhauptstadt Linz 2009 gründete er 2006 „Hörstadt“, das Labor für Akustik, Raum und Gesellschaft. Peter Androsch ist als Musiker, Komponist, Raum- und Schriftkünstler, Forscher, Schreiber und Vortragender international tätig.

Regie: Yaron David Müller-Zach
Musikalische Leitung: Sigurd Hennemann
Ausstattung: Gerrit von Mettingen

Mit: Markus Krenek, Armin Stockerer

In Kooperation mit der Anton Bruckner Privatuniversität Linz

Wei­te­re Ter­mi­ne:
Sa, 12.5.2018    19.30 Uhr        Großes Haus        
So, 13.5.2018    17 Uhr        Großes Haus        
Fr, 18.5.2018    19.30 Uhr        Großes Haus        
Sa, 19.5.2018
Zum letzten Mal
19.30 Uhr        Großes Haus

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 10 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Ausbruch mit Jacke - Gelungener Saisonstart im Theater Pfütze in Nürnberg mit Christina Gegenbauers Dramatisierung „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“

Wenn es während der Vorstellung unwichtig wird, für welche Zielgruppe eine Theaterproduktion gemacht wurde, ist das immer ein gutes Zeichen. Mit „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“ nach dem…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑