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"Michael Kohlhaas" nach der Novelle von Heinrich von Kleist im Staatstheater Darmstadt

Premiere Freitag 7.6.2019, 19:30 Uhr | Kleines Haus

Auf dem Weg zum Markt muss Kohlhaas an einem neuen Zollstamm Halt machen; er soll einen Passierschein lösen. Man einigt sich, dass der Pferdehändler zwei edle Rappen als Pfand zurück lässt. Bei seiner Rückkehr findet er sie abgemagert, zerschunden, gequält. Er klagt. Aus dem Grenzfall wird ein Rechtsstreit. An den Schaltstellen der Macht sitzen dabei Verbündete des Täters: Ein aus Gefälligkeiten und politischer Rücksichtnahme gestricktes Netz zieht lange Fäden.

 

Copyright: Nils Heck

Willensstark und wütend startet Kohlhaas nun einen Rachefeldzug. Sein Fall wird zum Politikum. Bald scharen sich um ihn Unzufriedene, Benachteiligte, Rechtlose und schlagen eine Schneise der Verwüstung durchs Land, bis man ihn an höchster Stelle hört. Wer sind Kohlhaas’ Nachkommen? Welche Perspektive lässt sich in dieser Geschichte einnehmen?

"Niemand hat das Recht, sein Gehorchen als Vorwand für die Rechtfertigung seines Handelns zu benutzen. Gehorchen ist keine Rechtfertigung für Handeln." (Hannah Arendt)
"I'd rather be hated for who I am, than loved for who I am not.“ (Kurt Cobain)

Regie
    Dominic Friedel
Bühne und Kostüm
    Heike M. Goetze
Dramaturgie
    Karoline Hoefer
Regieassistenz und Abendspielleitung
    Michael Enax
Ausstattungsassistenz
    Elitza Stateva
Kostümassistenz
    Veronika Sophia Bischoff
Inspizienz
    Gabriele Reisdorff
Soufflage
    Michèle Haghuber

Mit

   Victor Tahal
    Béla Milan Uhrlau
    Judith Niederkofler
    Eva Marguerre

Die Kinderstatisterie des Staatstheaters Darmstadt

Das Bild zeigt Heinrich von Kleist

 

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