Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Staatstheater Augsburg: Ballett-Premiere »Made For Two« Staatstheater Augsburg: Ballett-Premiere »Made For Two« Staatstheater Augsburg:...

Staatstheater Augsburg: Ballett-Premiere »Made For Two«

Premiere Fr 31.1.2020, 19:30 | brechtbühne im Gaswerk

Die zweite Ballett-Produktion der Saison 2019/20 am Staatstheater Augsburg. Im intimen Raum der brechtbühne im Gaswerk wird die Vielfalt des zeitgenössischen Tanzes im Konzentrat von zehn Pas De Deux aus der Feder von sieben Choreograf*innen aus sieben Nationen erlebbar gemacht. Dabei sind drei Duette nicht nur »Made For Two«, wie der Titel des Abends verspricht, sondern auch »Made For Augsburg«. Denn die Tanz-Kompositionen der international renommierten Choreograf*innen Young Soon Hue (»NoName?«), Annett Göhre (»Für immer«) und Andonis Foniadakis (»Lovelorn«) erleben bei »Made For Two« ihre Uraufführung.

 

Copyright: Jan-Pieter Fuhr, Probenfoto

Die Tänzer*innen des Augsburger Ensembles zeigen bei diesem Kammertanzabend solistisch wie auch im Zusammenspiel ihr tänzerisches Können und ihre stilistische Vielseitigkeit. Neben den drei Uraufführungen sind Pas De Deux von Ballett-Direktor Ricardo Fernando (»Midnight Lullaby«, »A Door between us«, »Swans«) sowie von Eric Gauthier (»Ballett 102«), Nadav Zelner (»Chopsticks«, »Alte Zachen«) und Guillaume Hulot (»Tuning another being«) zu sehen.

Hintergrund: Historisch ist das Grand Pas de deux der Höhepunkt vieler Choreografien. Hier vereinen sich die beiden Solist*innen zur Klimax der Handlung und die Figuren treten in den intensiven Austausch miteinander. Losgelöst von Handlungszusammenhängen erfreut sich das Publikum weltweit bei Galas immer wieder an diesen tänzerischen Zwiegesprächen. Spätestens im zeitgenössischen Tanz wird das Pas de deux, das Duett, zu einer eigenständigen Form, in der die Konzentration auf das komplexe Zusammenspiel ganze Kosmen erschafft. Denn in diesen Momenten der tänzerischen Begegnung zweier bewegter Körper erzählen sich ganze Dramen im Kleinen. So können Choreograf*innen sowie Tänzer*innen mit höchster Präzision ihr Können zum Besten geben und ihren Zuschauer*innen tiefe Einblicke in hoch emotionale Momente geben, in denen Tanz, Choreografie und Musik miteinander in Dialog treten.

Choreografie   Ricardo Fernando
                       Andonis Foniadakis
                       Eric Gauthier
                       Annett Göhre
                       Young Soon Hue
                       Guillaume Hulot
                       Nadav Zelner 

Bühne             Vittorio Greco
Assistenz        Demis Morettti
                       Carla Silva      
Dramaturgie   Sophie Walz

Tänzer*innen   Ballett-Ensemble des Staatstheater Augsburg: Sewon Ahn, Gustavo Barros, Ana Isabel Casquilho, Franco Ciculi, Nikolaos Doede, Gabriela Finardi, Ria Girard, Martina                                    Di Giulio, Samuel Maxted, Giovanni Napoli, Alessio Pirrone, Goncalo Martins da Silva, Momoko Tanaka, Emily Wohl, Shori Yamamoto, Moeka Yugawa sowie Keiko Okawa

Fr         31.1.2020        19:30 | brechtbühne im Gaswerk (PREMIERE)
Mi        5.2.2020          19:30 | brechtbühne im Gaswerk
So        9.2.2020          18:00 | brechtbühne im Gaswerk
Mi        12.2.2020        19:30 | brechtbühne im Gaswerk
Sa        22.2.2020        19:30 | brechtbühne im Gaswerk
So        8.3.2020          18:00 | brechtbühne im Gaswerk
Mi        11.3.2020        19:30 | brechtbühne im Gaswerk
Fr         13.3.2020        19:30 | brechtbühne im Gaswerk
Mi        18.3.2020        19:30 | brechtbühne im Gaswerk
So        22.3.2020        15:00 | brechtbühne im Gaswerk
Fr         17.4.2020        19:30 | brechtbühne im Gaswerk
So        17.5.2020        18:00 | brechtbühne im Gaswerk
Fr         29.5.2020        19:30 | brechtbühne im Gaswerk

Karten:
Besucherservice des Staatstheater Augsburg in der Bürger- und Tourist-Information am Rathausplatz 1 86150 Augsburg
Kartentelefon: 0821 324-4900
E-Mail: staatstheater@augsburg.de
www.staatstheater-augsburg.de

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 14 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑