HomeBeiträge
"Der Sturm", Zauberkomödie von William Shakespeare - Staatstheater Augsburg"Der Sturm", Zauberkomödie von William Shakespeare - Staatstheater Augsburg"Der Sturm",...

"Der Sturm", Zauberkomödie von William Shakespeare - Staatstheater Augsburg

Premiere 12.10.19, 19.30, martini-Park

Zwölf Jahre sind vergangen, seit Prospero, der »rechtmäßige« Herzog von Mailand, von seinem Bruder Antonio entmachtet wurde. Ausgesetzt in einem kleinen Boot und in Begleitung seiner Tochter Miranda sollte Prospero auf hoher See ein feuchtes Grab finden. Doch die Rechnung ging nicht auf. Ein alter Freund versorgte beide heimlich mit dem Nötigsten – Nahrung, Kleidung und Bücher (!) – und Vater und Tochter schafften es, sich auf eine verwunschene Insel zu retten.

 

Copyright: Jan-Pieter Fuhr

Dort herrscht Prospero nun über die beiden einzigen »Bewohner«, den Elementargeist Ariel sowie das geheimnisvolle Urwesen Caliban, den Sohn ­einer Hexe. Beide hat er sich durch die aus seinen Büchern ­erworbene Zauberkraft zu Dienern gemacht.

Nun will es das Schicksal, dass seine Feinde in Person von Antonio und dessen einstiger Helfershelfer bei der Absetzung Prosperos, Alonso, der König von Neapel, bei ihrer Überfahrt übers Mittelmeer in einen Sturm geraten und kraft Prosperos Zaubermacht auf dessen ­Insel stranden. Gemeinsam mit seinen beiden Dienern setzt Prospero nun alle seine magischen Kräfte in Bewegung, um sich für die einst erlittene Schmach zu rächen.

Der Sturm ist nicht nur Shakespeares letztes Theaterstück, sondern auch sein buchstäblich »zauberhaftes« Theatervermächtnis. In keinem anderen Werk wird der Themenkomplex Kunst und die Macht künstlerischer Imagination so sehr zum Gegenstand der Handlung wie hier.

    Inszenierung André Bücker
    Bühne Jan Steigert
    Kostüme Suse Tobisch
    Songs & Komposition Lucy Pereira
    Girisha Fernando
    Dramaturgie Lutz Keßler

    Alonso, König von Neapel Kai Windhövel
    Sebastian, sein Bruder Anatol Käbisch
    Prospero, der rechtmäßige Herzog von Mailand Klaus Müller
    Antonio, sein Bruder, der unrechtmäßige Herzog von Mailand Sebastian Müller-Stahl
    Ferdinand, Sohn von Antonio Sebastian Baumgart
    Gonzalo, ein ehrlicher Rat des Königs Thomas Prazak
    Caliban Gerald Fiedler
    Trinculo, ein Spaßmacher Natalie Hünig
    Stephano, ein betrunkener Kellner Patrick Rupar
    Miranda, Tochter von Prospero Katja Sieder
    Ariel, ein Luftgeist Andrej Kaminsky
    performed by On The Offshore
    Gesang, Keyboards Lucy Pereira
    Bass, Samples Girisha Fernando
    Drums Kilian Bühler
    Gitarre Andreas Rosskopf
    Percussion, Sampler Stefan Brodte

Weitere Termine
Di 15.10.2019 19:30 | martini-Park
So 27.10.2019 18:00 | martini-Park
Mi 06.11.2019 19:30 | martini-Park
Sa 09.11.2019 19:30 | martini-Park
Fr 06.12.2019 19:30 | martini-Park
Do 12.12.2019 19:30 | martini-Park
Fr 03.01.2020 19:30 | martini-Park
So 26.01.2020 18:00 | martini-Park
Sa 08.02.2020 19:30 | martini-Park
Sa 28.03.2020 19:30 | martini-Park
Jeweils mit Einführung 30 Minuten vor Beginn

Karten für alle Vorstellungen sind beim Besucherservice des Staatstheater Augsburg erhältlich.

Das Bild zeigt William Shakespeare

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 12 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Seelenlandschaften

Stockfinstere Nacht, das Meer mit hohen, sich türmenden Wellen, der Wind tost, Paare am Strand. Die „Sinfonia da Requiem“ op. 20 von Benjamin Britten setzt ein. Sie ist die musikalische Grundlage von…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Selbsterkundung

Zusammengekauert und regungslos verharren drei Frauen auf der Bühne. Drei Frauen mit runden Spiegeln, die das Gesicht verdecken, aber nichts widerspiegeln, nichts durchscheinen lassen. Sie erinnern an…

Von: Dagmar Kurtz

Geld regiert die Welt

Biblische Stoffe als Grundlage für eine Oper hatten es nicht nur um 1870 schwer, überhaupt aufgeführt zu werden, sondern scheinen auch heute das Publikum nicht allzu sehr zu reizen, wenn man die…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

 

Hintergrundbild der Seite
Top ↑