Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
»Kabale und Liebe« nach Friedrich Schiller in einer Fassung von Johanna Wehner - HESSISCHES STAATSTHEATER WIESBADEN»Kabale und Liebe« nach Friedrich Schiller in einer Fassung von Johanna...»Kabale und Liebe« nach...

»Kabale und Liebe« nach Friedrich Schiller in einer Fassung von Johanna Wehner - HESSISCHES STAATSTHEATER WIESBADEN

Premiere am 16. Juni 2019 um 19.30 Uhr im Kleinen Haus

Eine politisch aufgeladene Romeo-und-Julia-Version und Anklage gegen höfische Arroganz, ein starres Ständesystem und eine korrupte Gesellschaft, die eher gewillt ist, die Katastrophe in Kauf zu nehmen als das Glück ihrer Kinder, um das Ungleichgewicht der Verhältnisse nicht in Frage stellen zu müssen.

 

 

 

 

 

 

 

Schillers Sturm-und-Drang-Stück »Kabale und Liebe« erzählt von der Liebe zwischen Ferdinand und Luise. Eigentlich zwei junge Menschen, die nicht nach Herkunft oder Bankauszug fragen, sondern ihre Jugend und ihre Liebe feiern wollen. Doch nicht nur die Eltern der beiden sind gegen die Verbindung, auch die Gesellschaft stellt sich gegen die Heirat des adligen jungen Mannes und der Tochter eines Musiklehrers.

Regisseurin Johanna Wehner, die 2017 mit dem Deutschen Theaterpreis »Der Faust« für die beste Schauspielregie ausgezeichnet wurde und in der letzten Spielzeit mit »Schönerland«, einem Auftragswerk des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, einen großen Erfolg feierte, inszeniert nun im Kleinen Haus Friedrich Schillers Klassiker »Kabale und Liebe« in einer eigenen Bühnenfassung.

Diese Produktion wird theaterpädagogisch betreut.

Regie und Textfassung Johanna Wehner
Bühne Volker Hintermeier
Kostüme Su Bühler
Dramaturgie Anika Bárdos
Musik Felix Lange

Mit: Mira Benser, Evelyn M. Faber, Janning Kahnert, Benjamin Krämer-Jenster, Tobias Lutze, Karoline Reinke, Felix Strüven, Atef Vogel

Die beiden nächsten Vorstellungstermine: 19. & 21. Juni 2019, jeweils um 19.30 Uhr

Das Bild zeigt Friedrich Schiller

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Liebe in Zeiten des Krieges

In Großbritannien findet ein Bürgerkrieg statt: die Puritaner unter Oliver Cromwell kämpfen gegen die katholischen Royalisten. Das private Glück ist in Gefahr.  

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑