Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung: "Imaginary Europe", Projekt 1 des Europa Ensembles im Staatstheater StuttgartUraufführung: "Imaginary Europe", Projekt 1 des Europa Ensembles im...Uraufführung: "Imaginary...

Uraufführung: "Imaginary Europe", Projekt 1 des Europa Ensembles im Staatstheater Stuttgart

Premiere Mi – 10. Apr 19, 20:00, Kammertheater

Wir gründen ein Europa Ensemble! Zusammen mit dem Nowy Teatr, Warschau, und dem Zagreb Youth Theatre schafft das Schauspiel Stuttgart eine gelebte Utopie. Während das europäische Projekt vielerorts zunehmend in Frage gestellt wird, macht eine Gruppe von Schauspieler*innen und Regisseur*innen aus Kroatien, Bosnien, Polen und Deutschland über einen längeren Zeitraum zusammen europäisches Theater.

 

Den Auftakt entwirft und inszeniert der künstlerische Leiter des Ensembles, Oliver Frljić. Als Wanderer zwischen den Welten, der sowohl in Osteuropa als auch in Deutschland arbeitet, ist er für die Leitung des Ensembles prädestiniert. Für die folgenden Inszenierungen des Europa Ensembles lädt Frljić innovative Kulturschaffende unterschiedlicher Herkunft ein, um Theater zu machen – für ein neues Europa.

In Imaginary Europe macht sich Oliver Frljić mit seinem Ensemble auf die Suche nach einem theatralischen Utopia. Im Angesicht des Erstarkens rechtspopulistischer Bewegungen in Europa, zunehmender Intoleranz und den Herausforderungen moderner Migrationsgesellschaften fragen wir nach der Verantwortung von Intellektuellen und Künstler*innen. Mit Peter Weiss und seiner Ästhetik des Widerstands werfen wir einen Blick auf zwei Schlüsselwerke der Malerei und damit auf verschiedene Aspekte der Französischen Revolution: Was ist aus dem Ideal von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit geworden? Biographisches Material derSchauspieler*innen führt das Publikum mitten hinein in die Widersprüche unserer unübersichtlichen Gegenwart. Ist der europäische Traum noch zu retten?

Eine Zusammenarbeit zwischen dem Schauspiel Stuttgart, dem Nowy Teatr, Warschau und dem Zagreb Youth Theatre (Zagrebačko kazalište mladih).

Dauer – ca. 2 Std, ohne Pause
auf Englisch, Deutsch, Polnisch und Kroatisch mit deutschen Übertiteln

Konzept, Inszenierung und Bühne
   Oliver Frljić
Kostüme
   Sandra Dekanić
Licht
   Jörg Schuchardt
Dramaturgie
   Carolin Losch
Übertitel
   Agnieszka Fietz

MIT: Adrian Pezdirc, Jaśmina Polak, Jan Sobolewski, Claudia Korneev, Tina Orlandini und Tenzin Kolsch

Do – 11. Apr 19, 20:00
Fr – 12. Apr 19, 20:00
Sa – 13. Apr 19, 15:00
Sa – 13. Apr 19, 20:00
Mo – 15. Apr 19, 20:00

Karten und weitere Informationen online oder per Telefon unter 0711 - 20 20 90

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 10 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑